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Partyreste
Erotische Kurzgeschichte von Marion F.

    Ein paar aberwitzige Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch die Vorhänge gesucht hatten, kitzelten mein Gesicht. Mein Kopf dröhnte und das Spektaktel der Vögel, die sich vor dem offenen Fenster in der Birke niedergelassen hatten, machte die Sache nicht besser. Müde gähnte ich und breitete meine Arme aus, um mich gemächlich zu recken. Nanu? Irgend jemand lag da neben mir im Bett.

    Verwundert überlegte ich, woher ich dieses Gesicht kannte. Ach ja, Karin hatte ihn gestern abend auf die Party mitgebracht, die ich anläßlich meines sechsundzwanzigsten Geburtstages feierte. Wie hieß er doch gleich? Torsten? Thomas? Richtig: Tobias. Aber wenn der nun bei mir im Bett lag, mit wem war dann Karin gestern abgezogen? Ich konnte mich nur noch dunkel an alles erinnern.

    Nackt wie ich war machte ich mich auf in Richtung Dusche. Unterwegs kam ich an der offenen Wohnzimmertür vorbei. Dort drinnen herrschte noch das völlige Chaos. Überall standen Gläser und leere Flaschen herum, Chips und der Inhalt umgeworfener Aschenbecher übersäten den Fußboden. Es war zum Fürchten.

    Ich warf einen Blick auf den Tisch mit meinen Geschenken. Ein paar Bücher, von Stephan ein rotes Dessous, von Monika lacklederne Handschuhe, ein paar Flaschen guter Wein und viel Kleinkram zum Einstauben. Na ja.

    Das Wasser tat mir gut. Verschlafen seifte ich mich ein und streichelte eine Weile meine Brustspitzen, um ein wenig Energie für den Tag zu sammeln. Es dauerte einen Moment, bis sie wach wurden, aber schließlich belohnten sie mein Bemühen mit einer Lust, die den ganzen Körper füllte und besser war als jeder Kaffee. Aber ich war auf den Geschmack gekommen, und während meine eine Hand weiter die Nippel massierte, tastete sich die andere hinunter zu meiner Scham, fuhr gierig durch mein wild wucherndes Haar und freundete sich mit meiner kleinen Lustperle an, die gleich frech ihr Köpfchen aus dem Häuschen reckte, um sich von mir streicheln zu lassen. Ich stöhnte leise auf. Das tat gut. Meine Finger liebkosten meine Lippen, tauchten in den Eingang der Höhle und brachten mich ganz langsam zur Raserei. Ich biß mir auf die Lippe, der Druck meiner Finger wurde stärker, bis schließlich eine Welle unaufhaltsamen Glücks vom Zentrum ausgehend durch den ganzen Körper rollte. Das war der richtige Anfang für einen Tag wie diesen. Erfrischt ging ich zurück ins Schlafzimmer und weckte Tobias mit einem sanften Tritt in seinen nackten Hintern. Er grunzte verschlafen und hatte Mühe, seine Augen aufzubekommen. Als er mich jedoch so, wie ich aus der Dusche gekommen war, vor dem Bett stehen sah, wurde er schnell wach. Lächelnd betrachtete er meinen nackten Körper und an seinem Jonny merkte ich, ihm gefiel, was er sah.

    Er setzte sich auf den Bettrand und streckte seine Hände nach meinem Po aus. Ich ließ es mir gern gefallen. Wollüstig vergrub er seine Nase in meinem Schamhaar und begann, mich am Eingang meiner Höhle zu küssen. Seine Zunge schleckte den Honig, der sich dank meiner morgendlichen Wäsche dort angesammelt hatte. Ich begann den Tag zu genießen.

    Doch als er anfing zu stammeln, wie sehr er mich liebe, wurde es mir doch ein bißchen zu bunt. Wenn der Kerl mich wirklich so gern hatte, hätte er auch auf die Idee kommen können, gestern abend noch ein bißchen aufzuräumen, statt sich einfach neben mich ins Bett zu hauen, fand ich. Ich sagte es ihm.
Tobias starrte mich einen Moment entgeistert an, so als könne er nicht glauben, was er da höre. Er wollte mich zu sich ziehen und öffnete schon seinen Mund, um meine Brust zu vereinnahmen, doch ich wehrte ihn ab. Wozu hat man einen Mann im Bett, wenn man den ganzen Haushalt allein besorgen muß? Die Idee, ihn ein bißchen zu erziehen, begann mir Spaß zu machen.

    Doch fiel es mir nicht leicht, gegen ihn hart zu bleiben. Denn er hatte es mittlerweile geschafft, seine Lippen um meinen Hof zu legen und hingebungsvoll an meinem Nippel zu lecken. Wieder gingen kleine Stromstöße durch meinen Körper. Ich hätte mich gern neben ihn gelegt, um mich weiter von ihm verwöhnen zu lassen. Aber ich wußte genau, dann würde ich mich später allein um die Wohnung kümmern müssen.

    Also sagte ich ihm, ich fände es ziemlich unfreundlich, daß er hier über mich herfalle, wo doch die ganze Wohnung von der Party verwüstet sei. Er verzog das Gesicht und ging spielerisch vor mir in die Knie, mir die gefalteten Hände entgegenreckend. Ob ich ihm je verzeihen könne, fragte er. Ich versuchte, nicht zu grinsen und schüttelte den Kopf.

    Irgendwie mußte ich die Situation ausnutzen. Ich hielt ihm meinen nackten Fuß entgegen. Er sei ziemlich ungezogen gewesen, nur an sich zu denken, sagte ich, doch vielleicht werde ich ihm verzeihen, wenn er mir die Füße küsse.

    Er grinste kurz, nahm meinen ausgestreckten Fuß in seine Hände und begann, ihn leidenschaftlich zu küssen. Das hatte schon lange niemand mehr gemacht und es gefiel mir. Nachdem er eine Weile meinen Spann mit seinem heißen Atem bedeckte, wandte er sich den Zehen zu, küßte jeden Knöchel einzeln, fuhr mit der Zunge in die Zwischenräume und fing schließlich an, an meinem großen Onkel zu saugen. Das Gefühl ging mir durch Mark und Bein.

    Mich an den Fußsohlen küssen zu lassen, war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es kitzelte, machte aber Spaß. Fast fand ich es schade, als er plötzlich abließ und mit seinen Lippen meine Schenkel herauffuhr. Ich schubste ihn mit dem Handrücken von meinem Bein weg. Er sollte sich gefälligst an das halten, was ich ihm erlaubte. Bei seiner betretenen Miene mußte ich an die Lacklederhandschuhe denken, die Monika mir geschenkt hatte.

    Ich ließ ihn vor dem Bett knien und ging ins Wohnzimmer, um sie zu holen. Langsam streifte ich sie mir über. Es sah ein bißchen komisch aus. Immerhin war ich noch völlig nackt bis auf diese Handschuhe. Ich nahm sein Gesicht in die Hand und bestrafte ihn. Die Schläge auf die Wange sollten nicht weh tun, aber er sollte schon spüren, was ich wollte. Er sollte lernen, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch daran, mir zu helfen.

    Tobias ließ es über sich ergehen. Während er im ersten Augenblick noch über die Handschuhe lachte, wurde sein Gesichtsausdruck bald betreten und er stammelte, er werde in Zukunft mehr darauf achten, mir gehorsam zu sein. Das gefiel mir. Zum Dank ließ ich ihn noch einmal an mir lecken.

    Vielleicht täuschte es, aber ich hatte das Gefühl, daß seine Zunge nun kunstfertiger oder eifriger an die Arbeit machte als zuvor. Es ging ihm nicht mehr nur darum, selbst zu genießen, sondern er versuchte, mir ein anhaltendes Erlebnis zu beschaffen. So rollte er seine Zunge und ließ sie in meine Höhle hineinfahren und deren Wände abtasten. Ich nahm seinen Kopf und preßte ihn, so weit es ging, gegen meine Scham. So wohl hatte ich mich lange nicht mehr gefühlt.

    Doch noch war die Wohnung nicht aufgeräumt. Also übte ich mich in Selbstdisziplin und zog seinen Kopf an den Haaren von meiner Scham fort. Innerlich seufzte ich auf. Ob er jetzt bereit sei, sich um die Wohnung zu kümmern? Er nickte enttäuscht und wollte sich seine Hose greifen. Ich verwehrte es ihm. Gibt es etwas schöneres, als einen gut gebauten nackten Mann beim Haushalt zuzusehen?

    Während er damit begann, die Gläser und Flaschen zusammenzuräumen und in die Küche zu bringen, setzte ich mich gemütlich auf das Sofa und beobachtete ihn. Meine Hand fuhr beinahe automatisch hinunter zu meinem Venushügel, um ein wenig an mir zu spielen. Es war ein vollkommener Morgen.

    Tobias sammelte und staubsaugte, wischte die Tische ab und spülte das Geschirr, wobei ich ihn durch die Durchreiche zur Küche beobachten konnte, während ich mich innerlich darauf vorbereitete, ihn fürstlich zu entlohnen.

    Nachdem auch das letzte Sektglas abgetrocknet und im Schrank verstaut war, ging ich zu ihm in die Küche. Ich kniete mich vor ihn, küßte zärtlich seinen Jonny. Langsam richtete er sich auf und zeigte mir seine wahre Größe. Wie schön er war! Vorsichtig bearbeitete ich seinen Schaft mit meinen Zähnen, bis Tobias stöhnte und seine Hand in meinen Haaren vergrub. Meine Zunge versetzte ihm kleine Schläge, die ich gleichmäßig über die Länge seines kleinen Freundes verteilte. Als nächstes wendete ich mich seiner Eichel zu, die dringend ein wenig Kühlung brauchte, so dunkel war sie geworden. Ich blies auf ihr wie auf einer Flöte, doch statt abzukühlen, schien sie nur noch heißer zu werden. Schließlich umfing ich ihn mit meinen Lippen, ließ ihn ganz in meinen Mund gleiten und streichelte mit der Zunge seine Unterseite. Für seine brave Hausarbeit hatte er das wirklich verdient.

    Ich merkte, er war kurz davor zu kommen, und um der Freude kein schnelles Ende zu bereiten, legte ich mich vor ihm auf den Küchentisch, damit er sein Fahrzeug in meiner Tiefgarage parken konnte. Das schien auch ihn neu zu motivieren. Vergnügt fing er an, in mir herumzukurven, als habe er eben erst seinen Führerschein gemacht. Ich liebte es, wie er sein Gefährt gegen sämtliche Wände steuerte und hätte gern stundenlang weitergemacht. Nachdem er eine Weile eher zufällig die Kurven nahm, fand er seinen Rhythmus, in den ich mich fallen ließ. Hmm, tat das gut. Wenn die Morgen danach immer so aussähen, sollte ich vielleicht öfter eine Party schmeißen.

Copyright by Marion F.

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